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Darmspiegelung schützt vor Krebs – Ergebnisse einer aktuellen Studie unterstreichen das große Potential der Vorsorgekoloskopie
Die Ergebnisse einer aktuellen Studie unterstreichen das große Potential der Vorsorgekoloskopie Krebsforscher des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg belegen, dass fortgeschrittene, gefährliche Vorstufen von Darmkrebs bei den Personen viel seltener auftreten, die sich innerhalb der letzten zehn Jahre einer Darmspiegelung unterzogen haben. Rund 3300 Personen waren bei der wissenschaftlichen Untersuchung einbezogen. Die Forscher fanden bei Personen, die bereits eine vorangegangene Koloskopie hinter sich hatten, deutlich seltener fortgeschrittene Krebsvorstufen als bei Studienteilnehmern, die sich erstmalig einer Darmspiegelung unterzogen (6,1 % gegenüber 11,4 %).
Um zu überprüfen, ob das verringerte Auftreten von Krebsvorstufen gleichermaßen für alle Darmabschnitte gilt, werteten die Forscher die Daten für einzelne anatomische Bereiche des Dickdarms getrennt aus. Dabei zeigte sich eine stark ausgeprägte Risikoreduktion im so genannten linken ("absteigenden") Teil des Darms, der direkt in den Enddarm übergeht und in dem Krebs am häufigsten auftritt. Hier entdeckte man bei Teilnehmern mit vorangegangener Koloskopie zwei Drittel weniger fortgeschrittene Krebsvorstufen als bei den Teilnehmern ohne vorangegangene Darmspiegelung.
Die Ergebnisse unterstreichen somit das große Potenzial der Darmspiegelung für die Verhütung von Darmkrebs.
Quelle: Deutsches Krebsforschungsinstitut (DKFZ)
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