BEHANDLUNG BEI DARMKREBS

Darmkrebs ist gut behandelbar, in einem frühen Stadium auch heilbar. Wenn es gelingt, das Krebsgewebe vollständig herauszuschneiden, gilt der Patient als geheilt. Dies ist am ehesten dann möglich, wenn der  Tumor in einem frühen Stadium entdeckt wurde, in dem er noch örtlich begrenzt ist und keine Metastasen gebildet hat.

In einem fortgeschrittenen Krankheitsstadium sollen die Therapien meist dazu dienen, den Krebs weitestgehend zu entfernen und eine weitere Ausbereitung des Tumor zumindest aufzuhalten. Damit kann bei vielen Patienten oft über Jahre ein Leben mit guter Lebensqualität erreicht werden.

In den meisten Fällen von Darmkrebs ist die Operation des Darmtumors ein wichtiger Schritt der Behandlung. Die anschließende, feingewebliche Untersuchung des Tumorgewebes vervollständigt die Diagnose hinsichtlich Krankheitsstadium und Wachstumsverhalten des Tumors. Diese Informationen fließen in die weitere Planung der Krebstherapie ein.

(Quelle: Schmiegel et al. S3-Leitlinie "Kolorektales Karzinom" - Ergebnisse evidenzbasierter Konsensuskonferenzen am 6./7. Februar 2004 und am 8./9. Juni 2007 (für die Themenkomplexe IV, VI und VII) Z Gastroenterol 2008; 46: 1–73.)