SYMPTOME

"Sie fühlen sich großartig, Sie haben einen gesunden Appetit, Sie sind erst fünfzig ... - dann haben Sie die typischen Symptome von Darmkrebs."

Im Rahmen einer Aufklärungskampagne hatte die amerikanische Krebsgesellschaft die Bevölkerung in den USA mit diesen Worten aufgerüttelt. Denn dieser Satz ist bezeichnend für Darmkrebs: Der bösartige  Tumor kommt schleichend und oft völlig unbemerkt. Es warnt seine Opfer leider nicht durch frühe Alarmzeichen und macht sich oft lange gar nicht bemerkbar.

Wenn dann typische Beschwerden wie Leibschmerzen, Stuhlunregelmäßigkeiten oder sichtbare Blutauflagerungen auftreten, ist die Krankheit oft schon weit fortgeschritten. Die Früherkennung spielt deshalb bei Darmkrebs eine herausragende Rolle, und sie ist die wirksamste Waffe gegen diese Erkrankung!


Warten Sie nicht auf Symptome!

Um sich vor Darmkrebs zu schützen, darf man nicht auf seine Symptome warten! Wichtig dagegen ist es, das eigene Risiko zu kennen und dementsprechend die Vorsorgeuntersuchungen konsequent zu nutzen. Lesen Sie hier, worauf es ankommt, um Darmkrebs zu verhindern.


Alarmzeichen

Die folgenden Symptome können Alarmzeichen für Darmkrebs sein:

  • Sie entdecken Blut im Stuhl.
  • Sie verlieren Blut oder Schleim mit dem Stuhlgang.
  • Ihre Verdauung wechselt, mal haben Sie Durchfall, dann wieder Verstopfung.
  • Ihr Stuhl ist bleistiftdünn.
  • Sie haben zwingenden Stuhldrang, aber dann kein Entleerung.
  • Sie haben öfter krampfartige Bauchschmerzen.
  • Sie leiden häufig an Übelkeit, Völlegefühl und Appetitlosigkeit.
  • Sie sind in der letzten Zeit ständig müde, sehr abgeschlagen und beobachten eine auffälligen Leistungsabfall.
  • Sie verlieren unbeabsichtigt Gewicht.
  • Sie sind blass und wirken wie blutarm.


Durch eine Untersuchung beim Hausarzt können Sie oft Klarheit erlangen, ob etwas Ernstes hinter den Beschwerden steckt oder nur ein harmloses Problem vorliegt, etwa eine vorübergehende Formschwäche oder ein kurzes Leistungstief, Hämorrhoiden oder eine sonstiges Verdauungsproblem. In den meisten Fällen ist das glücklicherweise der Fall. Doch selbst wenn der Arzt einen bösartigen Tumor entdecken sollte, können Sie wertvolle Zeit für eine rasche Behandlung gewinnen.