Die Diagnose Darmkrebs ist für jeden Menschen zunächst ein Schock. Von heute auf morgen müssen Sie sich mit einer Erkrankung auseinandersetzen, über die Sie meistens gar nichts wissen. Versuchen Sie jetzt einen klaren Kopf zu behalten, da wichtige Entscheidungen zu treffen sind.

Führen Sie mit Ihrem Arzt ein ausführliches Gespräch: Er soll mit Ihnen den Befund, die genaue Diagnose und die Aussichten besprechen. Dabei sollten Sie auch Informationen über den Krankheitsverlauf und die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten erhalten.

Fast alle Darmkrebspatienten müssen operiert werden. Ein erster wichtiger Schritt ist somit die Wahl eines geeigneten Krankenhauses und Chirurgen, der Ihren Tumor entfernen soll. Man weiß heute, dass der Operateur eine ähnlich große Bedeutung für den Ausgang der Krankheit hat wie das Krebsstadium. Ein qualifizierter und erfahrener Chirurg erhöht Ihre Chance, geheilt zu werden, wie verschiedene Untersuchungen belegen.

Werden Sie selbst aktiv, und versuchen Sie sich bestmöglich über Darmkrebs zu informieren. Scheuen Sie sich nicht, mehrere ärztliche Meinungen einzuholen, insbesondere bei schwierigen, komplizierten Fällen von Darmkrebs.

Aktion „Zweitmeinung bei Darmkrebs“

Mit der Aktion „Zweitmeinung bei Darmkrebs“ unterstützte die Felix Burda Stiftung Darmkrebspatienten auf dem Weg zur richtigen Behandlung. Es hat sich um ein Pilotprojekt gehandelt, was nun leider zu Ende gegangen ist. Hier erfahren Sie mehr zur Aktion Zweitmeinung.

(Quellen: z.B. Jehle EC. Chirurgische Therapie des Kolon- und Rektumkarzinoms – Gute Prognose durch verbesserte therapeutische Qualität. Der Klinikarzt, November 2010;39(19):442-448. doi: 10.1055/s-0030-1268525Koch M, Weitz J. Chirurgie des Kolonkarzinoms. Der Onkologe, Dez. 2009;15(12):1206-1214. doi: 10.1007/s00761-009-1721-1)