Bei kaum einer anderen Krebserkrankung lässt sich durch Früherkennung soviel erreichen wie bei Darmkrebs. Wer über sein Risiko Bescheid weiß und bereit ist, auf Vorsorgeempfehlungen zu hören, gibt dem Darmkrebs keine Chance.

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Risikofaktor Familie

Etwa 70 Prozent aller Darmtumoren treten spontan oder sporadisch auf, also ohne eine nach heutigem Stand der Forschung erkennbare Ursache. Man weiß heute, dass die Krebsvorstufen, die Darmpolypen, bereits 10 bis 15 Jahre gewachsen sind, bevor sie zu Darmkrebs entarten.

Bei knapp 30 Prozent aller Darmkrebsfälle liegt eine genetische, familiäre Belastung zu Grunde. Wissenschaftler unterscheiden dabei zwischen den erblichen Darmkrebsformen (bis 8 Prozent) und der familiären Häufung von Darmkrebs (20 bis 25 Prozent). Mehr zum Familiären Risiko finden Sie hier.

Eine weitere Risikogruppe für Darmkrebs bilden die Menschen mit einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn).