Nach Auffassung der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) stellen Yin und Yang die beiden Grundprinzipien des Universums dar. Beim Gesunden befinden sich diese Elemente im Gleichgewicht. Geraten sie aus der Balance, ist der Fluss der Lebensenergie durch den Körper, das Qi, gestört.

Krebs ist nach den Vorstellungen der TCM eine schwere Schädigung des Yin, die sich in extremer Müdigkeit und Antriebslosigkeit, starker Gewichtsabnahme und Appetitlosigkeit bemerkbar macht. Die Behandlung von Yin-Störungen gilt als besonders schwierig. Der TCM-Arzt wird Heilkräuter anwenden, Meditations- und Atemübungen und eine Ernährungstherapie durchführen. Zusätzlich wird er versuchen, das Qi mit Hilfe der Akupunktur zu verbessern.

Wenden Sie TCM-Methoden als Krebspatient immer nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt an, denn manche der Therapieformen aus der Chinesischen Medizin könnten auch gefährlich für Sie sein!

Zur Linderung von Beschwerden geeignet

Die TCM kann Krebs weder behandeln noch heilen. Doch sind wenige Methoden der TCM für Tumorkranke empfehlenswert, da sie Nebenwirkungen der Krebbehandlung lindern können.

So wird die Akupunktur zur Schmerzbehandlung oder gegen Übelkeit und Erbrechen eingesetzt. "Schattenboxen" (Tai Chi) oder Qi Gong, meditative körperliche Übungen, verhelfen Körper und Geist nach einer anstrengenden Krebstherapie zu neuer Kraft.

Was zahlen die Krankenkassen?

Je nach Erkrankung und Kasse werden die Kosten ganz, anteilmäßig oder gar nicht erstattet. Stationäre Aufenthalte werden in der Regel nicht bezahlt. Eine direkte Abrechnung über die Chipkarte ist nicht möglich. Stattdessen schließt man mit dem Arzt einen Behandlungsvertrag ab: am Ende der Therapie wird eine Rechnung nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) erstellt.

Weiterführende Links:

Erläuterungen zur Traditionellen Chinesischen Medizin von dem Gesundheitsportal Medicine-Worldwide

Erläuterungen zur Traditionellen Chinesischen Medizin von dem Gesundheitsportal NetDoktor