Darmkrebs ist eine Tumorerkrankung, die verstärkt in den westlichen Ländern auftritt und dies mit steigender Tendenz. Zahlreiche Studien haben belegt, dass das Entstehen von Darmkrebs auch mit westlichen Ernährungs- und Lebensgewohnheiten zusammenhängt. Gesunder Lebensstil und Ernährung helfen demnach, Darmkrebs zu verhindern. Alleine darauf verlassen darf man sich allerdings nicht: In jedem Fall sind die Untersuchungen zur Krebsvorsorge unentbehrlich.

Die Häufigkeit von Darmkrebs nimmt mit dem Lebensalter zu: Ab einem Alter von 50 Jahren tritt Darmkrebs sehr viel häufiger auf, wobei aber auch jüngere Menschen erkranken können - insbesondere, wenn sie ein erhöhtes familiäres Risiko haben. Bei rund 30 Prozent der Darmkrebsfälle ist eine erbliche Veranlagung die Ursache. Menschen aus dieser Gruppe benötigen frühzeitige, regelmäßige Untersuchungen bereits im jüngeren Lebensalter, um Darmkrebs und dessen Vorstufen möglichst früh zu erkennen.