Kathi89
1 postsHallo Zusammen,
ehrlicherweise bin mir nicht sicher, ob ich überhaupt „das Recht“ habe, mich mit meinen Sorgen an euch zu wenden, wo ich keine Diagnose, sondern „nur Sorgen“ habe.
Ich, 37 Jahre alt, habe schon immer ein Thema mit der Verdauung. Aufgrund eines Verdachts auf Speiseröhrenspasmus wurde vor ziemlich genau drei Jahren eine Magen- und Darmspiegelung durchgeführt, die komplett unauffällig war.
Im März diesen Jahres entdeckte ich das erste Mal hellrotes Blut am Toilettenpapier, ebenso aufgelagert auf dem Stuhlgang. Ich ging zum Proktologen, der eine Analfissur diagnostizierte und mir Zäpfchen verschrieb. Bis Juni war dann soweit alles okay, nur gelegentlich sah ich minimal Blut am Toilettenpapier, ähnlich wie bei einer Schürfwunde. Im Juni ging das Ganze aber wieder von vorne los, ausgelöst durch einen voluminösen Stuhlgang. Ein erneuter Besuch beim Proktologen ergab wieder die Diagnose „Analfissur“, seitdem bekomme ich es aber nicht in den Griff. Sobald mein Stuhlgang minimal größer ist, blutet es wieder.
Auch habe ich seit einiger Zeit mit einem Wechsel von harten und weichen Stuhlgängen zu kämpfen.
Ich bin nun verunsichert. Der Proktologe meinte, eine unauffällige Spiegelung vor drei Jahren ist eine sichere Grundlage, außerdem würde er ja die Fissur sehen. Ich selbst bekomme es aber ja trotz Stuhlweichhalten nicht in den Griff und frage mich, ob es vielleicht einen anderen Grund gibt.
Besorgte Grüße
Kathi
